Juhu: Freude statt Frust – Warum wir lernen dürfen, uns über unsere To-do-Liste zu freuen

Kennen Sie das Gefühl, wenn der Blick auf die eigene To-do-Liste schon am frühen Morgen für schlechte Laune sorgt? Zahnarzttermin, Steuererklärung, Rechnungen bezahlen, Katzenfutter kaufen – allein die Vorstellung, sich diesen Aufgaben zu stellen, kann für eine ordentliche Portion Widerstand sorgen. Erst recht, wenn Sie die Woche durch nicht dazu gekommen sind, diese zu erledigen und nun doch EIGENTLICH Wochenende wäre (was den Katzen total „schnurz“ ist)! Doch was wäre, wenn wir diesen inneren Widerstand durch echte Freude ersetzen könnten? Freude und To-dos – passt das überhaupt zusammen? Die Antwort lautet: Ja!

Freude – eine unterschätzte Ressource im Alltag

Die Idee, Freude mit To-dos zu verbinden, mag zunächst ungewohnt erscheinen. Schliesslich haben viele von uns gelernt, Aufgaben einfach „durchzuziehen“, egal wie unangenehm sie sich anfühlen. Doch es gibt einen spannenden psychologischen Zusammenhang: Wenn wir eine Aufgabe mit einer positiven Emotion verknüpfen, fällt es uns leichter, sie anzupacken – und oft auch schneller zu erledigen.

Freude ist nicht nur ein angenehmes Gefühl, sondern ein echter Motor für Handlung. Unser Gehirn liebt Belohnungen, und wenn wir es schaffen, unsere Aufgaben mit positiven Bedeutungen aufzuladen, kommen wir leichter ins Tun.

Stellen Sie sich vor:
• Die Steuererklärung wird zur Gelegenheit, Klarheit über die eigene finanzielle Situation zu bekommen.
• Das Aufräumen wird zur Chance, sich bewusst von Altem zu verabschieden und Platz für neue Ideen zu schaffen.
• Ein schwieriges Gespräch wird zur Möglichkeit, eigene Bedürfnisse klarer zu benennen und Beziehungen zu vertiefen.

Die Aufgaben selbst bleiben die gleichen – doch unsere innere Haltung dazu verändert sich. Und genau darin liegt die Kraft.

Positive Sprache – der Schlüssel zur inneren Freude

Ein weiterer wichtiger Faktor ist unsere Sprache. Worte wie „müssen“ und „sollen“ erzeugen inneren Druck. Unser Gehirn reagiert darauf mit Stress und Widerstand.

Wenn wir unsere Sprache jedoch bewusst verändern, beeinflusst das direkt unser Erleben. Einfache sprachliche Umdeutungen haben oft eine erstaunliche Wirkung:
• „Ich muss noch die Steuer machen“ wird zu: „Ich darf mir heute Klarheit über meine Finanzen verschaffen.“
• „Ich sollte dringend Sport machen“ wird zu: „Ich freue mich darauf, meinem Körper etwas Gutes zu tun.“
• „Ich muss endlich mit meinem Chef reden“ wird zu: „Ich habe die Gelegenheit, ein wichtiges Thema anzusprechen.“

Diese neuen Formulierungen mögen ungewohnt klingen – genau darin liegt die Chance. Sprache formt Realität. Indem wir unsere Worte bewusst positiv wählen, sendet unser Gehirn ganz andere Signale – und die Aufgaben fühlen sich spürbar leichter an.

Haltung – die Basis für nachhaltige Veränderung

Freude und Positive Sprache entfalten ihre volle Wirkung erst, wenn sie Teil einer bewussten inneren Haltung werden. Diese Haltung bildet die Grundlage für langfristige Veränderung.

Was bedeutet das konkret? Es geht um eine innere Grundausrichtung, mit der wir uns selbst, unseren Aufgaben und unserem Alltag begegnen. Eine Haltung der Freude basiert auf:

1) Selbstverantwortung: Ich gestalte aktiv – statt nur zu reagieren.
2) Selbstfreundlichkeit: Ich gehe wohlwollend mit mir um, auch wenn etwas nicht perfekt läuft.
3) Neugier: Ich betrachte Aufgaben als Lernchance, nicht als Strafe.
4) Wertschätzung: Ich erkenne auch kleine Schritte und Erfolge an und feiere sie.

Diese Haltung entsteht nicht über Nacht, sondern ist wie ein Muskel, den wir trainieren – mit jeder einzelnen Aufgabe.

Coaching – Ihr persönlicher Trainingsraum für Freude, Sprache und Haltung

Diese Haltung will alleine einfach nicht gelingen? Hier bietet Coaching sehr gute Abhilfe. Im Coaching schaffen wir gemeinsam Raum, um Ihre aktuellen Muster und Glaubenssätze zu reflektieren – insbesondere die, die Ihnen den Zugang zu Freude und Leichtigkeit erschweren.

Wir arbeiten gezielt daran, Ihre Sprache bewusster zu gestalten, Ihre innere Haltung zu stärken und neue Perspektiven auf scheinbar lästige Aufgaben zu entwickeln. Dabei geht es nicht um theoretische Tipps, sondern um alltagstaugliche Impulse, die Sie direkt ausprobieren können.

Coaching bedeutet:
✅ Ihre individuellen Stolpersteine erkennen
✅ Neue, stärkende Formulierungen und Denkansätze entwickeln
✅ Freude und Selbstfreundlichkeit als feste Begleiter etablieren

Denn Freude ist kein Zufallsprodukt – sie ist eine bewusste Entscheidung, die wir immer wieder neu treffen dürfen.

Reflexionsübung: Freude entdecken und einladen

Falls Sie sich fragen, wie Sie diese Haltung der Freude konkret in Ihren Alltag bringen können, lade ich Sie zu einer kleinen Übung ein. Nehmen Sie sich 5 Minuten Zeit und beantworten Sie folgende Fragen – am besten schriftlich:

1) Welche Aufgabe auf Ihrer aktuellen To-do-Liste haben Sie zuletzt immer wieder aufgeschoben?
2) Welchen positiven Aspekt könnte diese Aufgabe haben? (z. B. Klarheit schaffen, Ordnung herstellen, Beziehung verbessern)
3) Welche Formulierung würde sich leichter und freundlicher anfühlen als „Ich muss …“?
4) Wie könnten Sie sich nach Erledigung der Aufgabe eine kleine Freude bereiten?

Beispiel:
Aufgabe: Steuererklärung
Positiver Aspekt: Ich bekomme einen Überblick über meine Finanzen.
Neue Formulierung: „Ich schenke mir Klarheit über mein Geld.“
Belohnung: Nach 30 Minuten Arbeit höre ich mir meinen Lieblingssong an und drehe dabei eine Runde an der frischen Luft.

Diese bewusste Umdeutung sorgt dafür, dass Aufgaben nicht mehr nur Pflichten sind – sondern Möglichkeiten, sich selbst aktiv zu unterstützen. Und mit jedem dieser Schritte wird die Haltung der Freude stärker.

Begleitung gewünscht? Lassen Sie uns gemeinsam Ihre Freude zurückholen

→ Falls Ihnen dieser Perspektivwechsel noch schwerfällt oder Sie Ihre innere Haltung und Sprache langfristig nachhaltig verändern möchten, begleite ich Sie gern in einem individuellen Coaching-Prozess mit Fokus auf die Positive Sprache. Gemeinsam entwickeln wir Ihre persönliche Strategie für mehr Freude, Klarheit und Leichtigkeit – beruflich wie privat. Damit entwickelt sich Ihre To-do-Liste zu einer Juhu-Liste 😉.

Melden Sie sich. Ich freue mich auf Sie!
Terry Tschumi

Eine gekonnte Kommunikation mit sich selbst und anderen ist für Frieden zentral − das A und O!

 Lassen Sie sich mittels CoachingMediation und Training bei Ihrer Konfliktlösung unterstützen!

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